WordPress Footer bearbeiten (2020): Kompakte Sofort-Anleitung & Geniale Tricks

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WordPress Footer bearbeiten: In diesem kompakten Artikel erfährst Du alles, was Du rund um den WordPress Footer wissen musst. Ganz egal welches Problem Du damit gerade hast – In diesem Artikel findest Du die passende Lösung…

Unter anderem erfährst Du, was der Footer genau ist, welche Inhalte in den Footer zwingend gehören und natürlich wie Du den Footer korrekt bearbeitest. Aber auch Dinge, wie das Erstellen eines Footer Menüs oder wie Du Footer-Inhalte mit dem WordPress Customizer, Elementor oder dem Thrive Architect anpasst, werden ausführlich besprochen.

Lass uns keine Zeit verlieren und direkt starten. Hier direkt eine Übersicht, damit Du sofort zu dem Thema springen kannst, das Dich interessiert…

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist der Footer genau?
  2. Typischer Inhalt eines Footers
  3. Wie kann der Footer bearbeitet werden?
  4. Footer Inhalt ändern über WordPress Widgets
  5. Footer Menü anlegen
  6. Footer Design über Customizer anpassen
  7. Footer Inhalt über footer.php-Code anpassen
  8. Footer mit Elementor anpassen
  9. Footer mit Thrive Architect anpassen
  10. Drei Beispiele für gelungene Footer
  11. FAQ – Häufig gestellte Fragen

1. Was ist der Footer genau?

Der Footer (oder auf deutsch: Fußzeile) markiert das Ende einer einzelnen Seite. Damit ist er das Gegenstück zum Header (Kopfzeile) und umschließt somit den Inhalt deiner Webseite.

Meistens sind die Footer nicht besonders auffällig und gliedern sich in das Grundlayout deiner Webseite ein. Sie enthalten häufig bestimmte Links, die ein Nutzer bei Bedarf schnell aufrufen können sollte.

2. Typischer Inhalt eines Footers

Es gibt gewisse Standardinhalte, die sich in den allermeisten Footern wiederfinden. Dazu gehört beispielsweise eine Verlinkung zum Impressum, die wir allein aus rechtlichen Gründen zwingend empfehlen.

Aber auch Verlinkungen zu einem Kontaktformular, den Social Media Auftritten oder der Datenschutzerklärung finden sich oft in einem WordPress Footer wieder.

Je nach Umfang kann der Footer mit der Höhe einer einzelnen Textzeile ausgestaltet werden oder über mehrere Spalten mit verschiedenen Texten und Verlinkungen.

Häufig in Footern anzutreffen sind:

  • „Über uns“-Beschreibung: Vor allem bei Blogs wird gerne ein kurzer „Über uns“-Text in den Footer platziert, um neue Besucher über die Inhalte des Blogs zu informieren.
  • Neuste Beiträge: Auch häufig in Blogs anzutreffen ist eine Link-Liste mit den letzten drei bis fünf Artikeln.
  • Versand- und Zahlungsdaten, falls du einen Shop betreibst
  • Ein Footer-Menü, um am Ende einer Seite eine weiterführende Navigation anzubieten
  • Verlinkung zum Newsletter
  • Copyright und Theme-Informationen (z.B. „Powered by WordPress” oder “Made with Elementor”)

Allgemein kann gesagt werden: Alle Seiten die nur einen kleine Teil der Nutzer interessieren, sollten im Footer verlinkt werden. Die wichtigsten Seiten sollten im Header beziehungsweise Menü verlinkt sein.

3. Wie kann der Footer bearbeitet werden?

Es gibt vielfältige Mittel und Wege, um einen WordPress Footer zu bearbeiten. Die gewählte Methode hängt dabei vom gewünschten Umfang des Footers und den geplanten Inhalten ab. Je nach verwendetem Theme oder Plugin, kann der Footer anders angepasst werden. Gängige Wege, über die Du den Footer anpasst, sind folgende:

  • WordPress Widgets
  • PageBuilder wie Elementor oder Thrive Architect
  • Footer Plugins
  • Customizer und WordPress Menü
  • footer.php Code

Wir zeigen dir nun, wie du mit jeder der vorgestellten Methoden deinen WordPress Footer bearbeiten kannst.

4. Footer Inhalt ändern über WordPress Widgets

Die wahrscheinlich einfachste Variante zur Erstellung & Bearbeitung eines Footers stellen die sogenannten Widgets dar. Dabei handelt es sich um einzelne Code-Bausteine mit verschiedenen Funktionen. Du kannst die bereitgestellten Widgets beliebig einsetzen und die Reihenfolge variieren. Du findest diese Methode auch im Video am Anfang dieses Artikels simpel erklärt.

Öffne hierzu in WordPress das Menü „Design“ und dann den Unterpunkt „Widgets“. Es öffnet sich eine Übersicht mit zwei Spalten. In der linken Spalte findest du alle von WordPress bereitgestellten Widgets. Diese kannst du per Drag-and-Drop in die rechte Spalte der Footer-Menüs ziehen. Je nach Theme sind in der rechten Spalte mehr oder weniger Footer und Sidebar-Kacheln angebracht – Auch die Namen variieren.

Nachdem du die Widgets einem Footer-Menü hinzugefügt hast, ergeben sich je nach Widget mehrere Änderungsmöglichkeiten. Klappe hierzu einfach das Widget mit den Pfeilen auf. Die Anzahl der verfügbaren Widgets richtet sich dabei nach dem aktivierten Theme. Im Bild-Beispiel ist das aktivierte Theme das „Twenty Twenty“ von WordPress.

Die Einbindung von Widgets in den Footer ist eine sehr simple Methode, was aber auch ein wenig zu Lasten der individuellen Gestaltungsmöglichkeiten geht. Für einfache Anwendungszwecke sind WordPress Widgets aber dennoch eine sinnvolle Sache. Wir empfehlen für den Footer die folgenden Widgets:

  • Neueste Beiträge: Selbsterklärend – hier werden deine aktuellsten Blogartikel chronologisch im Footer aufgelistet.
  • Bild: Universell einsetzbar für Logos, Siegel oder andere Grafiken.
  • Individuelles HTML: Falls du spezielle Plugins oder anderweitige Besonderheiten integrieren möchtest, ist das freie HTML-Feld das passende Widget für dich
  • Kategorien: Wenn du deine Blog-Struktur nach Kategorien ordnest, kannst du diese mit einem Widget für deine Besucher zugänglicher machen.
  • Text: Ähnlich wie für Blogbeiträge kannst du mit diesem Widget einen Text im Footer formatieren.

Eine minimalistische Alternative zu den Widgets sind die Footer als Menüs. Dort sind die Anpassungsmöglichkeiten eher limitiert. Du solltest diese Methode also dann verwenden, wenn dein Footer nur die wichtigsten Links wie Impressum, Datenschutz und Kontakt enthalten soll.

In den meisten Fällen verfügt dein WordPress Theme bereits über ein vordefiniertes Footer-Menü. Du findest es über das WordPress Menü „Design > Menüs“. In der Menü-Auswahl wählst du anschließend das Footer-Menü aus und klickst auf „Menü auswählen“.

Im Anschluss kannst du analog zum Hauptmenü Seiten, Beiträge, Kategorien oder individuelle Links zum Footer-Menü hinzufügen. Wenn du mehr über das Erstellen von WordPress Menüs erfahren möchtest, findest du auf unserem Blog den passenden Artikel dazu.

6. Footer Design über Customizer anpassen

Der Customizer fasst verschiedene Design-Optionen für deine WordPress Oberfläche zusammen. Neben Einstellungen zu Farben, allgemeinen Homepage-Informationen oder Widgets kannst du dort auch die verschiedenen Menüs anpassen. Doch ein wichtiger Hinweis: Nicht bei allen Themes kannst Du den Footer über den Customizer anpassen.

Öffne zunächst den Customizer im WordPress-Menüpunkt „Design“. Nun öffnet sich eine neue Oberfläche, bei der du den Eintrag „Menüs“ öffnest. Nun wählst du das Footer-Menü aus und kannst dort weitere Einträge hinzufügen. Der Unterschied zur vorherigen Menü-Einstellung ist, dass du im Customizer die vorgenommenen Änderungen live auf deiner Webseite ansehen kannst.

Als etwas fortgeschrittene Variante lässt sich der Footer-Inhalt auch über den PHP-Code im Theme abändern. Öffne hierzu zunächst im WordPress-Menü „Design“ den Eintrag „Theme Editor“.

  1. Wähle in der rechten Seitenleiste das aktuell verwendete Theme aus.
  2. Suche unter den Theme-Dateien nach dem Footer-Code (footer.php) und klicke diese an.
  3. Mithilfe des Tastenkürzels STRG + F suchst du nun nach folgendem Code-Schnipsel:

get_template_part(`template-parts/footer/site`, ìnfo` );

  • Füge nun zwei Schrägstriche // vor den Code ein und ergänze eine weitere Zeile wie folgt:

//get_template_part(`template-parts/footer/site`, ìnfo` );

echo “add text here”;

?>

  • Im Bereich “add text here” kannst du nun deinen individuellen Inhalt des Footers einfügen.
  • Klicke abschließend auf die Schaltfläche „Datei aktualisieren“.

Bitte beachte, dass du für diese Schritte ein wenig Erfahrung mit PHP haben solltest. Erstelle zuvor immer ein BackUp, wenn Du tatsächlich diese Variante nutzen willst. Wenn du dich noch nicht so sehr mit Code-Bearbeitung auskennst, nutze besser die anderen Varianten, die wir dir in diesem Artikel zeigen.

8. WordPress Footer bearbeiten mit Elementor

Mit dem Page Builder Elementor kannst du gesonderte Templates zu statischen Webseiten-Inhalten erstellen – unter anderem auch für Footer. Dazu öffnest du zunächst den Menüpunkt „Templates“ und wählst die Schaltfläche „Neu hinzufügen“.

Im neu geöffneten Popup-Fenster wählst du nun aus dem Drop-Down-Menü den Eintrag „Fußzeile“ und vergibst einen Namen. Klicke anschließend auf „Template erstellen“.

Wenn du Elementor Pro verwendest, kannst du aus einer Vielzahl an vorgefertigten Footer-Templates wählen, die du dann noch nach deinen Bedürfnissen anpassen kannst. Selbstverständlich kannst du auch einen Footer von Null auf erstellen und dafür auf nahezu alle Tools von Elementor zugreifen.

9. WordPress Footer bearbeiten mit dem Thrive Architect

Um mit dem Thrive Architect einen frei anpassbaren Footer zu erstellen, wählst du im Thrive Dashboard den Eintrag „Global Elements“ aus. Thrive stellt hierbei verschiedene Header- und Footer-Templates zur Verfügung, die nach Belieben angepasst werden können.

Ähnlich wie bei Elementor ist es aber auch möglich, seine eigenen Header und Footer von Grund auf selbst zu gestalten. Das Erstellen von globalen Elementen wird bei der erstmaligen Installation von Thrive Themes Schritt für Schritt erläutert. Ein ausführliches Erklärvideo findest du zudem hier:

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10. Drei Beispiele für gelungene Footer

Beispiel 1: t3n.de

Das renommierte Magazin für Tech-Themen spielt bei der Content-Produktion weit oben mit. Dementsprechend benötigt die Navigation in Header und Footer eine möglichst ordnende Struktur.

Durch den A-Z Bereich und eine separate Spalte für alle großen Rubriken ermöglicht man dem Besucher breite Suchvariationen nach Stichworten oder Kategorien. Außerdem wird der Footer für Auszeichnungen und vielfältige Informationen über das Unternehmen hinter t3n verwendet.

Beispiel 2: Apple

Der Tech-Gigant aus dem Silicon Valley räumt seinem Footer ebenfalls viel Platz ein. Auffällig ist dabei, dass Apple seine Produkte und Services als Linkliste aufstellt und diese mit Zwischenüberschriften zusätzlich unterteilt.

Die rein rechtlichen oder technischen Inhalte wie Datenschutz, Impressum, Sitemap oder AGB sind wiederum ganz unten in einer einzelnen Zeile verortet, um möglichst wenig aufzufallen.

Beispiel 3: AllFacebook

Auch minimalistische Footer sind bei großen Webseiten keine Seltenheit. AllFacebook als größter deutscher Facebook-Blog nutzt beispielsweise die Footer-Fläche für eine einzeilige Linkauflistung und ergänzt diese durch das Logo.

Durch die Reduzierung auf das Wesentliche räumt man dem Content auf den Seiten mehr Raum ein und fokussiert sich gleichzeitig auf den Header bzw. die Kopfzeile als maßgebliche Navigation.

11. FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie entferne ich das Branding eines Themes im Footer?

Sollte sich der Copyright-Hinweis zu einem Theme (z.B. © xytheme) nicht manuell entfernen lassen, bietet das Plugin „Remove Footer Credit“ die passende Lösung dazu.

Ist es erlaubt, das Footer Branding zu entfernen?

Im Regelfall sollte das Entfernen des Branding-Hinweises eines Themes kein Problem darstellen. Im Zweifel empfiehlt es sich allerdings immer, die Lizenzvereinbarung des Themes durchzulesen. So kannst du möglichen rechtlichen Fallstricken aus dem Weg gehen.

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Über den Autor

Pascal Schejnoha


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