WordPress Wartungsmodus (2021): Ein- & Ausschalten | Kompletter Guide | Mit & ohne Plugin

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WordPress Wartungsmodus aktivieren & beenden: Du bekommst in diesem kurzen Beitrag alles wichtige rund um den WordPress Wartungsmodus kurz und bündig gezeigt.

Wie aktivierst Du den Wartungsmodus (mit & ohne Plugin)? Wann solltest Du Deine WordPress Seite offline stellen? Wie beendest Du den WordPress Wartungsmodus? Und wenn es zu Problemen mit dem Wartungsmodus kommt – wie behebst Du diese ganz einfach?

Das und viele weitere Tipps bekommst Du jetzt gezeigt. Also… worauf wartest Du noch? Lass uns direkt beginnen…

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist der WordPress Wartungsmodus? Wann wird er genutzt?
  2. WordPress Wartungsmodus aktivieren mit Plugin
  3. WordPress Wartungsmodus aktivieren ohne Plugin
  4. WordPress Wartungsmodus deaktivieren
  5. Wartungsmodus schaltet sich beim Theme- und Plugin-Update nicht ab – was tun?
  6. Unsere Tipps zum Wartungsmodus
  7. FAQ

1. Was ist der WordPress Wartungsmodus? Wann wird er genutzt?

Im Wartungsmodus signalisierst du externen Besuchern, dass deine Webseite gerade grundlegend inhaltlich oder technisch überarbeitet wird. Der Besucher sieht dabei in der Regel nur eine einzige Seite, die während der Wartungsarbeiten vorgeschaltet wird.

Auf dieser wird normalerweise auf die Wartungsarbeiten hingewiesen mit der Bitte, die Webseite zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufzurufen.

Beispiel: Website mit aktivem Wartungsmodus

2. WordPress Wartungsmodus aktivieren mit Plugin

Die eleganteste und vor allem auch einfachste Methode, um den WordPress Wartungsmodus zu aktivieren, ist mithilfe eines Plugins. Hier gibt es viele verschiedene Angebote auf dem Plugin-Marktplatz – wir empfehlen dir allerdings das Plugin „WP Maintenance Mode“.

Mit weit über 800.000 Installationen ist das Plugin von vielen Nutzern bereits im Einsatz und erfüllt seinen Zweck. Suche das Plugin hierzu über den Menüpunkt „Plugins“ > „Installieren“. Nach der Installation musst du „WP Maintenance Mode“ anschließend noch aktivieren.

Nun findest du im WordPress Menü unter „Einstellungen“ einen neuen Eintrag mit dem Namen des Plugins.

So findest Du das Plugin „WP Maintenance Mode“ nach erfolgreicher Installation & Aktivierung

Hier gehen wir kurz auf die wichtigsten Einstellungen und Tabs ein (Du findest das Plugin auch im Video am Anfang dieser Seite erklärt):

a) Allgemein

Hier kannst du zunächst den Status des WordPress Wartungsmodus auf aktiv oder inaktiv setzen. Falls du eine Ausweich-Webseite hast, kannst du außerdem eine Weiterleitung einrichten.

Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, einzelne Seiten vom Wartungsmodus auszuschließen. Hier sind zum Beispiel technisch notwendige Seiten wie feed, wp-login und login bereits vorbelegt. Bei der Option „Dashboard-Link“ solltest du die Auswahl bei „Nein“ belassen, um deine Besucher nicht zum WordPress Login-Bereich deiner Webseite zu führen. Auch alle weiteren Einstellungen können soweit beibehalten werden.

b) Design

Mit dem Plugin hast du außerdem die Möglichkeit, den Wartungshinweis mit einem abgekürzten WordPress Text-Editor zu gestalten. Außerdem kann die Text- und Hintergrundfarbe angepasst werden.

c) Module

Im Bereich der Module stehen dir unterschiedliche Optionen zur Verfügung, um die Wartungsseite interessanter und interaktiver zu gestalten.

  • Countdown: Du benutzt einen Wartungsmodus, um einen Relaunch deiner Webseite vorzubereiten? Hier kannst du Start- und Restzeit festlegen.
  • E-Mail Benachrichtigung: Ein weiteres Feature ist ein Zusatzfeld, in das Besucher ihre E-Mail-Adresse eingeben und über das Ende des Wartungsmodus informiert werden können.
  • Soziale Netzwerke: Wenn deine Webseite derzeit schon nicht aufrufbar ist, lasse deine Besucher nicht komplett ins Leere laufen. Das WordPress Plugin bietet dir die Möglichkeit, für nahezu alle sozialen Netzwerke einen Link zu hinterlegen. Diese Kanäle werden dann entsprechend auf der Wartungsseite angezeigt.
  • Kontakt: Als Ergänzung zu Social Media kannst du deinen Besuchern natürlich auch den klassischen Kontaktweg per E-Mail anbieten.
  • Google Analytics: Falls du die Aktivität auf deiner Wartungsseite tracken möchtest, steht dir auch eine Google Analytics Anbindung zur Verfügung. Je nach Dauer des Wartungsmodus kann sich der Einsatz anbieten, um die Interaktion der Besucher mit den vorgestellten Alternativangeboten zu messen.

d) Bot verwalten

Mit dieser Funktion kannst du einen Bot konfigurieren, der auf der Wartungsseite erscheint. Neben Namen und Profilbild wird der Bot mit Fragen und passenden Antworten gefüttert, um neue Besucher besser abzuholen und sie auf Wunsch über das Ende der Wartungsarbeiten per E-Mail zu informieren.

e) DSGVO

Ein besonders wichtiger Bereich des Plugins bietet Einstellungen rund um die Datenschutz-Grundverordnung. Wir empfehlen dir auf jeden Fall, eine Verlinkung zu deiner Datenschutzerklärung & dem Impressum zu integrieren und den Status auf „Aktiviert“ zu setzen!

Solltest du optional ein Kontakt- oder Anmeldeformular über das Plugin verwenden, kannst du zusätzlich einen Infotext auf der Wartungsseite angeben. Dieser soll den Besucher benachrichtigen, dass über das Formular die E-Mail-Adresse gespeichert wird.

3. WordPress Wartungsmodus aktivieren ohne Plugin

Falls du beim Wartungsmodus nicht mit zusätzlichen Plugins arbeiten möchtest, bietet WordPress auch eine manuelle Lösung an. Hierzu rufst du im WordPress Menüpunkt „Design“ zunächst den Eintrag „Editor“ auf. In der rechten Spalte des Editors musst du jetzt die Datei „functions.php“ aufrufen.

Wichtig: Bevor du diese Methode durchführst, empfehlen wir dir unbedingt die Erstellung eines Backups deiner Webseite!

Scrolle nun bis zum Ende der Datei und füge den folgenden Code ein:

function wpr_maintenance_mode() {

            if ( !current_user_can(‚edit_themes‘) || !is_user_logged_in() ) {

                        wp_die(‚Diese Seite wird momentan gewartet und ist bald wieder erreichbar.‘);

                        }

            }

add_action(‚get_header‘, ‚wpr_maintenance_mode‘);

Klicke nach dem Einfügen auf den Button „Datei aktualisieren“ und prüfe im Anschluss, ob der Wartungsmodus auf deiner Webseite integriert ist. Verwende dazu am besten einen anderen Browser oder öffne einen neuen Tab im Inkognito-Modus. Wenn alles geklappt hat, sollte deine Startseite so aussehen:

4. WordPress Wartungsmodus deaktivieren

Bei der Nutzung des Plugins wechselst du wieder in die dazugehörigen Einstellungen. Klicke dort beim Reiter „Allgemein“ den Status auf „Inaktiv“ und speichere die Änderungen – der Wartungsmodus ist damit wieder deaktiviert.

Wenn du dich wiederum für die manuelle Variante entschieden hast, wechselst du wieder in den Theme Editor unter „Design“. Dort entfernst du den zuvor eingefügten Code in der functions.php Datei (siehe Schritt 3) und aktualisierst die Datei. Achte darauf, nicht zu viel Code aus der Datei zu löschen, um Fehlverhalten deiner Webseite zu vermeiden. Daher solltest du keinesfalls vergessen, im Vorfeld ein WordPress Backup zu erstellen.

5. Problem: Wartungsmodus schaltet sich beim Theme- und Plugin-Update NICHT ab – was tun?

Vielleicht ist es dir schon mal aufgefallen, dass beim Updaten mehrerer Plugins und Themes WordPress automatisch in einen kurzen Wartungsmodus wechselt. Dabei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, falls während der Updates unerwartete Probleme auftreten sollten.

In seltenen Fällen kann es nun aber passieren, dass sich dieser WordPress Wartungsmodus nicht von selbst wieder deaktiviert. Hier ist ein manueller Anstoß erforderlich – du benötigst dafür lediglich Zugriff auf deinen FTP-Server über Programme wie beispielsweise FileZilla.

Im Hauptverzeichnis deiner WordPress Installation findest du die Datei „.maintenance“ – diese wird automatisch bei Updates angelegt. Diese Datei musst du lediglich aus dem Verzeichnis löschen und hast damit den WordPress Wartungsmodus manuell beendet. So einfach kann’s gehen 🙂

6. Unsere Tipps zum Wartungsmodus

Du hast jetzt gelernt, wie du mit wenig Aufwand eine WordPress Wartungsseite erstellen kannst. Hierzu möchten wir dir noch drei Tipps an die Hand geben, was du bei der Erstellung zusätzlich beachten solltest.

Tipp 1: Vergiss das Impressum nicht!

Sehr häufig wird bei Wartungsarbeiten der Fehler gemacht, dass rechtlich relevante Seiten nicht mehr aufrufbar sind. Um dich hier nicht angreifbar zu machen, solltest du unbedingt dein Impressum bei der Plugin-Lösung in die Ausnahmenliste aufnehmen. Gleiches gilt für die Datenschutzerklärung. Vergiss nicht, beide Seiten auf der Wartungsseite auch zu verlinken!

Tipp 2: Konzentriere dich auf das Wesentliche

Eine WordPress Wartungsseite sollte drei wesentliche Inhalte besitzen: Zum Einen natürlich der Hinweis auf die Wartung – idealerweise ergänzt um die Information, wann wieder mit der Verfügbarkeit zu rechnen ist. Des Weiteren sind die bereits erwähnten rechtlichen Verweise auf Impressum und Datenschutzerklärung wichtig.

Darüber hinaus solltest du deinen Besuchern aber immer auch das Angebot machen, dich oder deine Inhalte über andere Wege zu erreichen. Empfehlenswert sind hier natürlich die Social Media Kanäle oder der klassische Kontakt per E-Mail.

Tipp 3: Auf das Timing kommt es an

Wenn du dich nicht gerade um einen technischen Totalausfall kümmern musst, solltest du den Zeitpunkt deiner Wartungsarbeiten clever terminieren. Über Tools wie Google Analytics kannst du beispielsweise herausfinden, zu welchen Zeiten die meisten Besucher auf deiner Webseite unterwegs sind. Falls du diese Information nicht hast, greife bei deinen Wartungsarbeiten auf unpopuläre Zeiten wie früh morgens oder spät abends unter der Woche zurück. Die besten Zeiten sind im Normalfall zwischen 2-5 Uhr Nachts.

7. FAQ – Häufige Fragen zum WordPress Wartungsmodus

Wie kann ich meine Webseite bearbeiten, wenn der Wartungsmodus aktiviert ist?

Als eingeloggter Administrator siehst du im WordPress Wartungsmodus deine Webseite ganz normal ohne Einschränkungen. Nicht in WordPress eingeloggte Besucher sehen hingegen die gewünschte Wartungsseite.

Zur Überprüfung des Wartungsmodus kannst du selbst deine Webseite im Inkognito-Modus öffnen oder einen anderen Browser verwenden.

Was sind gute Wartungsmodus Plugins?

Die primäre Empfehlung von unserer Seite ist das vorgestellte WP Maintenance Mode Plugin. Ebenfalls gute Alternativen sind die Plugins „Under Construction Page“ oder „Maintenance“.

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Über den Autor

Pascal Schejnoha


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